LKW Bergung Klöch

Am Dienstag, dem 02.11.2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Klöch zu einer LKW-Bergung am Hochwarth gerufen.
Der Lenker eines für die Zuführung von Materialien bei Grabungsarbeiten zur Verlegung von Glasfaserkabeln eingesetzten LKW's war mit seinem Fahrzeug auf dem Zufahrtsweg zur Baustelle aufgrund der nassen Verhältnisse - es hatte in der Nacht zuvor geregnet - hängengeblieben.
Die drei mit dem TLFA 1000 ausgerückten Kameraden zogen den LKW mittels Seilwinde wieder auf festen Untergrund, sodass der Lenker seine Fahrt fortsetzen konnte.
Nach einer Stunde konnte der Einsatz beendet und im Rüsthaus die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden

Bericht und Fotos FF Klöch

 
 
 

Reisebus auf Abwegen

Am 13.10.2021 wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Klöch zur Bergung eines Reisebusses am Zaraberg-Klöchberg gerufen.
Der Buslenker wollte in einer Wiese umkehren. Da es in der Nacht zuvor und an diesem Tag jedoch sehr stark geregnet hatte, war die Wiese so nass, dass der Bus stecken geblieben ist.
Mittels TLFA 1000 und Seilwinde konnte der Bus aus seiner schwierigen Lage geholt werden.
Es waren drei Mann eine Stunde lang im Einsatz.

Bericht und Foto FF Klöch

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Brand in der Mülldeponie Halbenrain

Erstellt von BI d. V. Erwin Irzl am 08.08.2021

Brand in der Mülldeponie

In einer Aufbewahrungsbox der Mülldeponie Halbenrain kam es am Morgen des 08.08.2021 zu einer Rauchentwicklung. Einen Mitarbeiter der Anlage fiel diese noch vor dem Auslösen der automatischen Brandmeldeanlage auf. So wurde zur Abklärung die Feuerwehr Halbenrain telefonisch verständig. Mittels der Wärmebildkamera wurden schnell steigende Temperaturen festgestellt und somit von Einsatzleiterin, Kommandantin Brigitta Krischan, die Feuerwehr Halbenrain um 07:53 Uhr und kurz darauf die Feuerwehr Klöch mittels Sirene alarmiert.

Um 08:52 Uhr wurde die Feuerwehr Altneudörfl zum Atemschutzeinsatz alarmiert. Abwechselnd wurden die Trupps in der Halle zum Ablöschen der Glutnester / des Aufflammenden Mülls eingesetzt. Dabei wurden Temperaturen von bis zu 485°C gemessen. Mittels Radlader wurde der Müll aus der Halle zum nachlöschen ins Freie gebracht.

Um 10:46 Uhr wurde die FF Goritz als Atemschutzreserve nachalarmiert. Als Sicherheit für die eingesetzten Kräfte wurde auch ein Rettungswagen des Roten Kreuzes Bad Radkersburg an die Einsatzstelle beordert..

Nachdem die Box gelehrt war konnten die Wehren Klöch, Altneudörfl und Goritz den Einsatz um 12 Uhr beenden und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen. Die verbrauchten Atemluftflaschen wurden in den Rüsthäusern Bad Radkersburg und Mureck befüllt.

Für die Brandermittlung befand sich eine Streife der Polizei sowie der Bezirksbrandermittler vor Ort.

Seitens der Feuerwehren befanden sich die Wehren Halbenrain, Klöch, Altneudörfl und Goritz mit insgesamt 34 Mann vor Ort. Auch Bereichskommandant Stellvertreter BR Heinrich Moder überzeugte sich von der guten Leistung der eingesetzten Kräfte vor Ort.

 

Bericht und Fotos: BI d.V. Erwin Irzl, BFVRA

Brand in Pelletieranlage

Erstellt von BI d. V. Josef Baumgartner am 17.06.2021

Mit dem Alarmstichwort B15-Industrie Brand wurden am 16.06.2021 um 20:33Uhr Feuerwehren des Abschnittes 5 zum Einsatz gerufen. Ein Angestellter des Betriebes bemerkte starke Rauchentwicklung im Bereich der Filteranlage und verständigte über Notruf die Einsatzkräfte. Nach Erkundung des Einsatzleiters wurde die Drehleiter des Bereichsstützpunktes Bad Radkersburg nachalarmiert, da ein öffnen der Türen und in Folge die Löscharbeiten zur Gefahr würden. Permanent wurde mit einer Wärmebildkamera die Temperatur an Filteraußenanlage und der Mühle im Inneren des Gebäudes gemessen. HBI Markus Eberhard kontrollierte zusätzlich mit der Drohne des BFVRA von oben die Temperatur der Anlage. Wechselweise kämpften sich die Atemschutzträger über die Drehleiter sowohl auch kurzeitig über einen Leiterweg ins Innere der Anlage vor. Erschwerend für sie war, dass man die ca. 60 Filtersäcke aus einer Verankerung nicht nur lösen, sondern auch zusätzlich einzeln abschneiden musste. Im Inneren des Gebäudes wurde von Kameraden zeitgleich die Räumung der Mühle und des Behälters veranlasst in dem sich verbranntes Hackgut befand. Der Einsatz dauerte bis nach Mitternacht an. Dann erst konnte endgültig „Brand aus“ gegeben und die Gerätschaften versorgt werden.

 

Eingesetzt waren:

FF Halbenrain mit RLFA 2000, KLF und MTF mit 16 Mann

FF Oberpurkla mit TLF 500TS und MTF mit 10 Mann

FF Klöch mit TLFA 1000 und MTFA mit 13 Mann

FF Radkersburg mit DLA (K) und HLF mit 10 Mann

BR Heinrich Moder

Polizei mit zwei Beamten

Energie Steiermark

 

Bericht: BI Josef Baumgartner  Pressedienst BFV RA

Fotos:  Baumgartner, Eberhart und Puntigam

Autobergung L 234 Klöcherstrasse gemeinsam mit der FF Mureck (SRF)

Waldbrand in Halbenrain

Erstellt von BI d. V. Erwin Irzl am 31.03.2021

Waldbrand in Halbenrain fordert 17 Feuerwehren

Am Nachmittag des 31.03.2021 kam es in einem Wald zwischen Halbenrain und Klöch zu einem Brand. Dieser wurde von einem Feuerwehrmann entdeckt. Über die Landesleitzentrale wurden um 14:48 Uhr die Feuerwehr Halbenrain, Klöch und Pölten mittels Sirene alarmiert.

Aufgrund der raschen Ausbreitung - zu dieser Zeit war bereits eine Fläche von 3000m² in Brand - wurden um 14:59 Uhr weitere drei Feuerwehren alarmiert. Abschnittsbrandinspektor Armin Christandl (FF-Bad Radkersburg) und Hauptbrandinspektor der Verwaltung Leo Unger (BFVRA) übernahmen die Einsatzleitung.

Auch der Stellvertretende Bereichsfeuerwehrkommandant BR Heinrich Moder befand sich an der Einsatzstelle. Um den Brandverlauf von Bereich der Straße in den Wald zu unterbinden wurden weitere Feuerwehren, darunter der Tanklöschfahrzeug - Zug des Bereiches alarmiert. 

In Summe standen ab 16 Uhr 17 Feuerwehren mit 112 Mann und 22 Fahrzeugen im Einsatz. So konnte der Brand, der sich auf 10.000m² ausbreitete, gegen 17 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Um 18 Uhr wurde Brand Aus gegeben.

Zur Sicherheit wird die Brandstelle von einer Brandwache kontrolliert. Neben den Kräften der Feuerwehren befanden sich das Rote Kreuz und die Polizei am Einsatzort.

 

Bericht: BI d.V. Erwin Irzl

Fotos: BR Heinrich Moder und BI d. F. Ing. Thomas Friedl

Heizraumbrand in Klöch

Erstellt von HBI d. V. Franz Konrad am 21.01.2021

In Klöch brach Feuer im Heizraum eines Wohnhauses aus. Die Hausbesitzerin bemerkte den Brand und lief zu ihrem Nachbarn, einem ehemaligen Feuerwehrkameraden – der schlug schließlich Alarm. 13 Kameraden drangen mit schwerem Atemschutz in den verrauchten Keller vor, um die angekohlten beziehungsweise angebrannten Holzscheiten ins Freie zu befördern. „Dort haben wir sie dann gekühlt und gelöscht.“ Die Einsatzleitung hatten OBI Gerhard Weber, stellvertretender Kommandant der Wehr, und Kommandant HBI Franz Gollenz inne. Verletzt wurde zum Glück niemand. „Die Frau war uns dann sehr dankbar.“

Bericht: Kleine Zeitung und HBI Franz Gollenz, FF Klöch

Brand in einer Trocknungsanlage

Erstellt von BI d. V. Josef Baumgartner am 17.01.2021

Am 16. Jänner wurde die Freiwillige Feuerwehr Halbenrain um 13.58 Uhr per Sirene zu einem Brandeinsatz gerufen. In einer Sojatrocknungsanlage war ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen der Wehr waren die Flammen im Außenbereich der Anlage bereits vom Besitzer mittels Feuerlöscher eingedämmt worden. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter Philipp Kern, bauten die Kameraden einen Brandschutz auf.  Mittels Wärmebildkamera wurde eine erhöhte Temperatur im Inneren der Anlage festgestellt. Der Besitzer versuchte noch die Anlage zu entleeren, doch während der Entleerung begann es durch die hohen Temperaturen im Inneren der Trocknungsanlage zu brennen. Zuerst wurde versucht, die Anlage mit einem B und einem HD-Rohr von außen zu kühlen. Das Feuer begann sich jedoch im Inneren auf ein naheliegendes Gebläse auszuweiten. Um den Flammen Herr zu werden startete die Feuerwehr Halbenrain einen Angriff mittels schweren Atemschutzes, die Feuerwehr Klöch wurde als Atemschutzreserve angefordert.

Unter Leitung der FF Halbenrain wurde die Trocknungsanlage an mehreren Stellen geöffnet und im Inneren geflutet. Dies gestaltete sich als schwierig, die Maschine musste aufgeschnitten werden um an alle Glutnester heranzukommen. Nach rund viereinhalb Stunden konnte Brand aus gemeldet werden. Die Feuerwehr Halbenrain richtete über Nacht eine Brandwache ein.

 

Eingesetzt waren:

RLFA 2000, KLF und MTFA Halbenrain mit 16 Mann

TLFA 1000 Klöch mit 6 Mann

Polizei mit 2 Beamten sowie ein Brandermittler.

 

Bericht und Fotos:  FM Philipp Kern  FF Halbenrain